Unglücklicher Sturz im Training
Einmal nicht aufgepasst und schon liegt man am Boden. So geschen heute im Training: Bei der Abzweigung übersah ich ein Rollsplit-Schild und rutschte in der Kurve promt weg. Das Ergebnis sind Prellungen an Schulter, Ellenbogen und Hüfte sowie Aufschürfungen an denselben Stellen. Zweieinhalb Wochen vor meinem Saisonhöhepunkt, der Presse-Weltmeisterschaft in Belgien, ist das natürlich sehr ärgerlich. Gerade weil die Wunde am Ellenbogen genau an der Stelle sitzt, auf der man beim Zeitfahren liegt. Meine Teilnahme am Oberland-Cup kommenden Samstag ist deshalb sehr unsicher!

So gfreit ma sich über an Sieg …
Einfach nur stark der Typ
Gesamtsieg bei Albstadt-Rundfahrt
Die Albstadt-Rundfahrt ist ein ganz besonderes Rennen. Der Grund hierfür ist die tolle Atmosphäre. Die drei Etappen des Jedermann-Bewerbs sind abwechslungsreich gestaltet und das Teilnehmerfeld eine gute Mischung aus Amateur- und Hobbyfahrern. Da die jeweiligen Abschnitte im Vorfeld der Frauen-Rundfahrt stattfinden, wird im Anschluss zudem noch toller Sport zum Zuschauen geboten. Für mich war die diesjährige Ausgabe ein Formtest für die Journalisten-WM in vier Wochen. Und dieser gelang absolut: In der Elite-Kategorie konnte ich nicht nur einen Etappensieg sichern sondern nach drei Tagen auch das weiße Trikot des Gesamtsiegers nach Hause nehmen.
Wolfgang, gib alles!
Seit Anfang der Woche befindet sich mein guter Freund Wolfgang Sacher in Kanada, um dort bei den Weltmeisterschaften der Behinderten-Radsportler sein Glück zu versuchen. Wolfgang hat in diesem Jahr sehr gut trainiert und ist bis auf den Sturz bei der Tour Transalp gut durch die Saison gekommen. Im Zeitfahren (20. August) wie im Straßenrennen (22. August) gehört er zu den Kandidaten für eine Medaille. Wolfgang, ich wünsche dir alles Gute und dass du mit Edelmetall wieder heimkommst!!!

Wolfratshauser Stadtmeister!
Als ich Sonntag früh aufwachte, hatte ich auf alles andere Lust, nur nicht auf Radlrennen fahren. Die Schlussetappe des Giro war ja gerade 24 Stunden her und die Beine waren einfach noch sauschwer. Der wenige Schlaf der vergangenen Woche tat sein Übriges. Dennoch nahm ich an der Wolfratshauser Stadtmeisterschaft, einem 60 Kilometer kurzen, Straßenrennen, teil. Für mein Team Nutridual war es das Heimspiel schlechthin. Ein presitgeträchtiges Event also, beim dem Start-Pflicht bestand.

Vierter beim Giro delle Dolomiti – die K3-Gazelle ist zurück!
Nach meinem Stockerplatz 2007 belegte ich dieses Mal beim Giro delle Dolomiti Rang vier. Gerade wegen meiner beiden krankheitsbedingt verkorksten vergangenen Jahre ist dieses Ergebnis für mich ein ganz besonderes. Bei der Siegerehrung stand ich erneut neben Zelger Alex, Raffeiner Philipp & Co. A echt gschmeidige Gschicht!

Giro delle Dolomiti – pack mas wieder!
Der fünfte Platz in der Gesamtwertung der Dolomiten-Rundfahrt 2007 war bisher eines meiner größten sportlichen Highlights – jetzt, drei Jahre später stehe ich wieder am Start des “Giro”. Sechs Etappen mit jeweils einem anspruchsvollen Bergzeitfahren werden mich vom 1. bis zum 7. August erwarten. Ich bin natürlich gespannt, in wie weit ich heuer an mein damaliges Ergebnis anknüpfen kann.

Bayerische Bergmeisterschaft bringt Aufwind
Nachdem der Großteil meiner bisherigen Events in diesem Jahr mehr unter dem Zeichen der Vorbereitung stand, war die Bayerische Bergmeisterschaft am Sudelfeld ein Rennen, bei dem ich gut abschneiden wollte. Rund 60 Starter gingen im Eliterennen auf die Strecke. Nicht gerade viel, aber bei einer Bergmeisterschaft fahren halt wirklich nur die besten Bergfahrer.
Werner unterwegs auf der BikeExpo
Gemeinsam mit Michael Grindmayer von Munichevents war ich auf der BikeExpo München unterwegs … als Moderator! Das Ergebnis seht ihr hier!
Magenprobleme am Stilfser Joch
Das Aufstiegsrennen am Stilfser Joch sollte für mich ein finaler Test vor der Bayerischen Bergmeisterschaf am Wochenende werden. Leider ging diese Generalprobe gründlich daneben. Magenprobleme in der Mitte des Rennens ließen mich so einbrechen, dass ich meine angepeilte Zielzeit von unter 1:25 Stunden um mehr als vier Minuten verfehlte. Nur auf Platz 47 von 150 Teilnehmern erreichte ich die Passhöhe der berühmten Alpenstraße.
Foto: Jürgen Koch, ARSV Vinschgau
Foto: Jürgen Koch, ARSV Vinschgau

