Erfolgreiches Training auf Mallorca
Nach dem Reinfall meines ersten Trainingslagers im Januar sollte diesesmal auf Mallorca alles besser werden! In den letzten zwei Wochen war ich deshalb fleißig und habe gut 1.500 Kilometer abgespult – und das obwohl das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Highlights waren sicherlich die 195-Kilometer-Runde zum San Salvador, die Ausfahrt mit dem deutschen Bahn-Nationalteam sowie das Sechs-Stunden-gegen-den-Wind-mit-Mp3-Player-Solo rund um den Randa – lust but not least ist natürlich noch der obligatorische Bierkönig-Ausflug zu erwähnen …
Für die Lesefaulen gibt es auch ein paar Bilder … und meine Facebook-Freunde kennen ja bereits das Video-Tagebuch … viel Spaß beim Checken!

Trainingslager für’s Immunsystem
Mit großen Erwartungen flog ich in dieses Trainingslager nach Mallorca. Bei meinem mittlerweile sechsten Aufenthalt auf der Balearen-Insel erhoffte ich mir, zusammen mit meinem oberösterreichischen Kollegen Rene Ruzmarinovic zwei erfolgreiche Grundlagenwochen abzuspulen. Daraus wurde leider nichts: Nach dem ersten Dreierblock erwischte mich ein grippaler Infekt so derb, dass ich erst einmal vier Tage lang mit Fieber über 39 Grad zu kämpfen hatte. Der Rest war dann mehr ein Sonne-Strand-Urlaub als ein Rad-Camp. Shit! Aber wenigstens mein Immunsystem sollte jetzt wieder gestärkt sein …
Doch noch ein Rennen in 2010
Nach drei Wochen ohne Rad ist es vielleicht nicht unbedingt die beste Idee, direkt ein Rennen zu bestreiten – aber whatever. Was soll man denn sonst an so einem wunderschönen Samstag Oktober-Nachmittag (6 Grad und Nieselregen) machen? Nichts. Also ging’s für mich nach Dingolfing zum berüchtigten Kirtarennen. Die Strecke kannte ich noch von meinem Start aus dem Jahr 2005. Ein schöner Rundkurs mit einem knackigen Anstieg am Ende. Mit Christoph Lösche und Christian Sacher waren auch zwei Fahrer meines Teams am Start.

Unglücklicher Sturz im Training
Einmal nicht aufgepasst und schon liegt man am Boden. So geschen heute im Training: Bei der Abzweigung übersah ich ein Rollsplit-Schild und rutschte in der Kurve promt weg. Das Ergebnis sind Prellungen an Schulter, Ellenbogen und Hüfte sowie Aufschürfungen an denselben Stellen. Zweieinhalb Wochen vor meinem Saisonhöhepunkt, der Presse-Weltmeisterschaft in Belgien, ist das natürlich sehr ärgerlich. Gerade weil die Wunde am Ellenbogen genau an der Stelle sitzt, auf der man beim Zeitfahren liegt. Meine Teilnahme am Oberland-Cup kommenden Samstag ist deshalb sehr unsicher!

Sieg bei zweiter Sprintwertung des RC Concordia
Pünktlich zur Jeantex Tour Transalp habe ich meine Sommergrippe überwunden. Bei der heutigen Sprintwertung des RC Concordia merkte ich die Krankheit zwar noch deutlich in den Beinen, aber in einer schwach besetzten Amateur-Konkurrenz reichte es trotzdem für den Sieg.
Ein bisserl Spaß muss sein!
Normalerweise berichte ich nicht über einzelne Touren, aber die muss erwähnt werden: Nach dem Rennen in Rosenheim plante ich am Sonntag eine lange Grundlageneinheit. Die Chiemsee-Tour des RC Concordia passte mir da genau in meinen Plan. Gemeinsam mit 13 anderen Radlern fuhr ich durch wunderschöne verwinkelte Straßen zum Chiemsee und wieder zurück. Biergartenstopp und Spaß mit einem roten Luftballon natürlich inklusive. Insgesamt 171 Kilometer standen am Abend auf meinem Tacho. Echt schee wars, ein Hoch auf’s Chiemgau!
Die Hungerburg-Wette verloren
Endlich war es wieder so weit: Nach fast drei Jahren stand ich heute zum ersten Mal wieder am Start eines Bergrennens. Mit 3,5 Kilometern Länge und 250 Höhenmetern ist das Hungerburg Classic zwar ein sehr leichtes, aufgrund seiner Besetzung aber sicherlich ein prestigeträchtiges Event seiner Sorte. Von 34 Startern waren immerhin 13 Continental-Profis. Vor allem das Team Tyrol hatte es sich bei seinem Heimrennen zum Ziel gemacht, den Kapitän Harald Totschnig zum Sieg zu fahren. Mir war deshalb schon vor dem Start klar, dass ich mir das Geschehen nur von ganz hinten anschauen werden würde.
Der Wahnsinn – Podiums-Platzierung beim Giro delle Dolomiti
Es war der Höhepunkt meiner bisherigen Saison. Das komplette Jahr hatte ich auf den Giro delle Dolomiti ausgerichtet. Nachdem ich 2006 bereits 25. in der Gesamtwertung und Achter in meiner Altersklasse war, wollte ich dieses Mal noch einen drauflegen und beweisen, dass ich mit den Südtiroler Bergspezialisten mithalten kann. Und das gelang mir. Am Ende belegte ich den fünften Rang gesamt und mit Platz drei in der AK durfte ich sogar auf das Stockerl. Geeeeiiiillloooomaaaat!
EZF Percha-Forstenried: Beim Saisonauftakt ist nur Schober schneller
Alle Jahre wieder beginnt Ende April die Saison der berüchtigten Einzelzeitfahren im Münchner Süden. Wie im letzten Jahr veranstaltete der RC Concordia 1986 München den Auftakt der Prüfungen gegen die Uhr. Zu dieser frühen Jahreszeit will natürlich jeder ambitionierte Rennradfahrer herausfinden, wie gut seine Saisonvorbereitung wirklich war und wo seine Leistung im direkten Rennvergleich einzuorden ist. Daher war bei den am Freitag herrschenden Witterungsbedingungen, welche mit 20° Celsius und blauem Himmel nahezu ideal waren, die hohe Anzahl von 41 Startern nicht überraschend. Neben Seriensieger Wolfgang Schober trugen sich mit Daniel Wiedenmann, Philipp Geisert und Florian Carda ebenfalls starke Namen in die Starterliste ein.
EZF Olympiastraße: Beim ersten Zeitfahren ein “sauguader” dritter Platz
Nachdem ich jetzt auf Grund einiger “Zufälle” eine Rennpause von über einem Monat hatte, war ich gespannt, wie das erste Zeitfahren der Saison 2006 laufen würde. Ich konnte im April relativ gut trainieren. Vor allem in den letzten zwei Wochen, seitdem ich mich an den Trainingsplan von Matthias Laar halte. Es galt die berühmten 11,2 Kilometer der Olympiastraße bis zur MIS vor Percha zurückzulegen. Die Hauptschwierigkeit bestand aber diesesmal nicht wie sonst im Wind, sondern an der gesamten Wettersituation. Temperaturen von unter zehn Grad Celsius und strömender Regen ertwarteten die folglich wenigen Teilnehmer.




