Ein Sieg für die Seele in Entraching
Ich nehme es direkt vorweg: Beim heutigen Einzelzeitfahren des TSV Perchting in Entraching holte ich meinen ersten Zeitfahrsieg seit zwei Jahren! Natürlich war es nur ein kleines Rennen – aber gerade weil ich so lange drauf warten musste, wieder einmal ganz oben in einer Ergebnisliste zu stehen, freut mich dieser Erfolg ganz besonders. Dass es dann ausgerechnet noch ein Bewerb der Perchtinger geworden ist, bei dem ich meine Durststrecke beenden konnte, macht es umso schöner.
Eigentlich waren meine Erwartungen nicht groß, als ich die lange Anreise hinter den Ammersee begann. Vier Tage hatte ich kein Rad angerührt und aufgrund vieler Arbeit in der letzten Zeit war ich auch ziemlich geschafft. Das merkte ich auch beim Warmfahren. Ich kam nicht auf “Temperaturen” und hätte mich tausendmal lieber schlafen gelegt als ein Zeitfahren zu bestreiten. Aber laut Trainer sollte ich das Ding fahren – also fuhr ich es
.
Und es wurde noch zäher als das Einrollen vermuten ließ: Von Anfang an fehlte mir der Rhytmus. Weder mit hoher noch mit niedriger Frequenz fühlte ich mich wohl, rutschte nur blöd auf dem Sattel hin und her und musste mir mehrmals in Gedanken zuschreien “reiß dich zam”, damit ich nicht an Tempo verliere. Ich war ganz froh, dass die Distanz nur sechs Kilometer betrug. “Dann hat die Eierei ein schnelles Ende”, dachte ich mir.
Umso überraschter war ich, dass ich mit 7:40 Minuten dennoch eine schnelle Zeit auf den Asphalt legen konnte – und vor allem, dass kein schnellerer Fahrer mehr kam. Weder Bernhard Dietl noch Florian Carda kamen an mein Ergebnis heran, so dass ich mit meinem Schnitt von 46,9 km/h schließlich tatsächlich Erster wurde. Endlich einmal wieder Sieger … da konnte ich mir einen lauten Freudenschrei im Zielraum nicht verkneifen. Geiler Scheiß
!
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Geht doch Werner !!!
Der Knoten ist geplatzt.