Gute Leistung in Rosenheim
Ein Fast-Sturz, ein richtiger Crash, Kälte, Hitze, ein tolles Starterfeld – der diesjährige Frucade Straßenpreis in Rosenheim hatte wirklich alles zu bieten, was ein abwechslungsreiches Radsportevent braucht. Gemeinsam mit Matze Grafe vom RC Concordia fuhr ich zum Rennen, bereits um fünf Uhr morgens waren wir beide aufgestanden. Den Kurs kannte ich noch von 2008 – damals war ich als Fotograf unterwegs gewesen.
In diesem Jahr startete ich aus der ersten Reihe. Und mit Claudia Häusler – ja ihr hört richtig, die Weltklasse-Radsportlerin fuhr das C-Rennen mit – und Wolfgang Sacher standen direkt zwei prominente Namen neben mir. Die ersten Kilometer wurden neutral hinter dem Führungsauto zurückgelegt, bevor es auf den schweren Rundkurs ging, den wir neunmal zu bewältigen hatten.
Ich konnte mich immer gut im Feld positionieren, auch als in der ersten Runde ein Fahrer vor mir in der Abfahrt bei ca. 70 km/h stürzte. Das entstandene Loch zuzufahren kostete zwar Kraft, aber okay – that’s racing. Im weiteren Verlauf hielt ich mich immer weit vorne. Und mein Gefühl wurde von Runde zu Runde besser. Im fünften Umlauf war ich an Position sieben über den Berg gekommen – ganz vorne im mittlerweile von 120 auf 40 Fahrer geschrumpften Feld. Allerdings kam dann der Mann mit dem Hammer. Und der war grün/weiß/schwarz: Ein Schwalben-Fahrer direkt vor mir stürzte bergauf!!?? Und nahm mich auf seiner Reise in den Pferdedreck mit. Ich landete im Weidezaun, konnte allerdings schnell wieder weiterfahren.
Die wiederum entstandenen Lücke zum vorbeigerauschten Feld zu stopfen kostete allerdings verdammt viel Kraft. Ich brauchte zwei Runden, bis ich mich wieder weiter vorne einsoriteren konnte. Allerdings war ich nun ziemlich angeschlagen, so dass ich in der letzten Runde nicht mehr in irgendwelche Positionskämpfe eingreifen konnte. Auf Position 30 beendete ich das Rennen.
Wenige Minuten hinter meiner Gruppe kamen meine Teamkollegen Wolfgang Sacher und Christoph Lösche ins Ziel. Auch Chris Leiter vbeendete das Rennen. Leider aussteigen musste hingegen Matze, der wiederum Material-Pech hatte. Platz zwei belegte übrigens Claudia Häusler – der absolute Wahnsinn. Sie war bereits in der ersten Runde mit einer Dreiergruppe dem Feld enteilt und ward nicht mehr gesehen. Fetten Respekt!
Ich bin mit meiner Leistung super zufrieden. Ohne den zweiten Sturz wäre sicherlich einiges mehr drin gewesen. Das lässt hoffen für die nächsten Rennen!
(Foto von Caro Friesl, www.hapana.de.vu, Archivbild aus Karbach 2010)
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Na siehste, saubere Sache.
Passau ist übrigens Rundstreckenrennen über 2,xx km. Ist im Nachbarkaff von der Caro, also gib dir den Spaß, ich tus ja auch
Hey Andi!
Des warat echt was. Und am Abend könntma dann unsern Auftritt – egal ob guad oder schlecht – mit a Tour durch Passau feiern
Na schmarrn, i überlegs mir auf jeden Fall. Wennst passt, bin i dabei!
LG,
Werner