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Verfahren bei der BM II

So hieß 2006 die Überschrift eines Zeitungs-Artikels zu meiner sehr bescheidenen Leistung bei den Bayerischen Meisterschaften. Damals wurde ich 38. und war ähnlich enttäuscht wie dieses Jahr. Bei den weiß-blauen Titelkämpfen in Karbach gelang mir nämlich rein gar nichts. Das Zeitfahren beendete ich auf Rang 30 mit fünfeinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger Richard Stockhausen, das Straßenrennen musste ich aufgeben. Ein Katastrophen-Wochenende, auf das eigentlich nur bessere folgen können.

Die 40 Kilometer gegen die Uhr am Samstag waren eigentlich ein Wettkampf, auf den ich mich freute. Top 20 war nach der guten Leistung auf der Olympiastraße anderthalb Wochen zuvor mein Ziel. Es ging allerdings schon beschissen los: Nach 3,5 Stunden Autofahrt merkte ich, dass ich meinen Tacho/Pulsmesser daheim liegen gelassen hatte. Und auch sonst stimmte die Konzentration nicht wirklich. Im Rennen bekam ich den Puls nicht hoch und irgendwie fühlte sich meine Sitzposition immer schlecht an, egal wie ich auf dem Sattel hin- und herrutschte. Und überhaupt: Alles war mies. Aaaaaah :-(

Trotz aller Probleme fuhr ich einen Schnitt von 43,5 km/h über die 40 Kilometer. Bei der leicht welligen Strecke wäre aber ein 44er absolut im Bereich des möglichen gewesen. Das zeigte auch das Ergebnis: Leute, die auf der Olympiastraße vor zwei Wochen noch in meiner Reichweite lagen, waren fast drei Minuten vor mir platziert. Zumindest 1:30 Minuten schneller hätte ich realistisch schneller fahren können und müssen. Und das wurmt mich gewaltig. Erstens wäre das der 20. Platz gewesen und zweitens habe ich keine Erklärung für meine grottige Leistung.

Das Straßenrennen am Sonntag lief auch nicht besser. Nach drei Runden beendete ich den Spaß. Zu diesem Zeitpunkt hatten schon 40-50 andere aufgegeben, die ebenfalls keine Kraft mehr für die Holper-Hügel in Karbach hatten. Dass mein Anschlussverlust im Straßenrennen nciht nur an meinen miesen Beinen lag sondern auch an der extremen Härte des Wettkampfes zeigt die Tatsache, dass die Gruppe mit der ich abgeplatz bin, aus richtig starken Leuten bestand: Manuel Siegel (B-Fahrer, Schwalben), Thomas Schlereth (A-Fahrer), Daniel Cotta (beide Autoforum) und Lukas Malgay (A-Fahrer, Magnetseder). Damn!

Nun heißt es für mich, etwas rauszunehmen und versuchen das Formtal zu verlassen. Mein nächstes Rennen wird wahrscheinlich das Zeitfahren im Grünachtal nächste Woche in Österreich sein. Abschließend möchte ich übrigens noch ein riesiges Tropical-Fruit-Gummibärchen (Insider ;-) ) an Richard Stockhausen aussprechen. Der Typ ist bayerischer Zeitfahrmeister. Richard, respect! Und last but not least: Andi, das Weißbier hast du dir verdient ;-)

(alle Fotos von Caroo Friesl, www.hapana.de.vu, vielen Dank :-) )

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5 Antworten auf Verfahren bei der BM II

  • karl sagt:

    Hey Werner, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Nach der langen Pause braucht das alles seine Zeit und jeder hat Tage, wo es einfach nicht so läuft..

    Also Kopf hoch, die Saison ist noch lang!

    An scheena Gruß aus Vancouver
    Karl

  • Werner sagt:

    Wenn du jetzt hier wärst, war a Motivations-Griller an der Isar angesagt! Aber du … du lasst mi ja hier im Stich. Bei uns regnets und überhaupt ;-)

    Oida Haudegen, bericht schleunigst aus Vancouver! Und schaug, dass da a Radl anschaffst, damitst die Kanadier a mal zoagst, dass Concordia-Fahrer Druck ham :-D

  • Erich sagt:

    In der Ruhe liegt die Kraft!
    Ansonsten hat da Kare schoo ois gsagt!
    und imma schee ins Dienstag-Training kommen – des gibt powaa ;-)
    Erich

  • Andi sagt:

    Naja in der Gruppe weg zu platzen ist ja wirklich keine Schande, Kopf hoch.

    Mit Schrobenhausen wird wohl nix, wie schauts mit Passau aus ?

  • Werner sagt:

    Is des ein fuckin Kriterium? Oder Rundstrecke? Kriterien mag i nit … die sind so vorhersebar in Sachen Streckenführung :P

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