Bayerische Meisterschaften: Sturz kostet gute Platzierung

Ja, das wäre es gewesen: Mit einer guten Leistung bei den Bayerischen Meisterschaften am vergangenen Wochenende hätte ich zum ersten Mal seit zwei Jahren wiederetwas zeigen können. Daraus wurde leider nichts. Ein Sturz, bedingt durch einen Lenkerbruch verhinderte die anvisierte Top-20-Platzierung.

Dabei hatte alles super begonnen. Gemeinsam mit Wolfgang Sacher und seiner Tochter Julia reiste ich nach Herrieden und fuhr mich über eine Stunde nach einem genauem Programm warm. Das Rennen ging ich verhalten an – und trotzdem hatte ich den eine Minute vor mir gestarteten Konrad Irlbacher stets im Blick. Doch nach genau einer Runde passierte es: Beim Übergang auf eine Kopfsteinpflaster-Passage im Start-/Ziel-Bereich brach die Klemmung meines HED Aerobar. Kopfüber flog ich bei 50 km/h auf die Straße. Nicht nur der 500-Euro-Lenker war kaputt, sondern auch mein Spiuk-Zeitfahrhelm gebrochen. Dazu trug ich eine Gehirnerschütterung davon. Auf das Straßenrennen am nächsten Tag verzichtete ich. Scheiße!

Nachtrag: In der Sportmedizin Oberland ließ ich den Lenker röntgen, um mich der Sturzursache zu vergewissern. Die Bruchstelle ist auf dem Bild deutlich zu erkennen.

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