Starker “Münsinger Berg” bringt Rang drei in der Jahreswertung

Nach dem ernüchternden Bergzeitfahren am Hohen Peißenberg hatte ich den dritten Rang in der Endwertung der Rennserie des RSC Isartal schon aufgegeben und so hoffte ich bei diesem letzten Rennen nur noch auf eine einigermaßen akzeptable Platzierung. Diese Hoffnungen gab ich vor dem Start schon wieder auf, als ich das starke Starterfeld sah: Thomas Schweiger, Sascha Borgwardt, Martin Schmeer und Christoph Dahle waren am Hohen Peißenberg alle vor mir gelegen.

Den Münsinger Berg mit seiner Distanz von 1,8 Kilometern und 100 Höhenmetern war ich im Training schon mehrmals abgefahren und so kannte ich jede Ecke. Am Start kam ich gut weg und konnte mich in der ersten Reihe platzieren. Thomas Schweiger fuhr von vorne, dahinter folgte mein direkter Konkurrent in der RSCI-Jahreswertung, Sascha Borgwardt. Ich folgte hinter Christoph Lösche auf Platz vier, als es nach gut einem Kilometer aus dem Wald hinaus ging. Thomas Schweiger forcierte nun von vorne das Tempo. Christoph ließ nun eine Lücke zum Zweitplatzierten aufreißen. Nach kurzer Zeit zog ich an Christoph vorbei um den Anschluss wieder herzustellen. Gerade als ich dies geschafft habe, attackierten Joa Weber und Martin Schmeer.

500 Meter vor dem Ziel lagen diese beiden gemeinsam mit Thomas Schweiger an der Spitze. Dahinter folgten Sascha Borgwardt und ich. 300 Meter vor dem Ziel – ich hatte noch erstaunlich viel Kraft – attackierte ich und konnte sowohl Borgwardt, als auch Schmeer abhängen. Beinahe hätte ich auch noch den Sieger Thomas Schweiger und den knapp dahinter folgenden Joa Weber gekriegt. Aber ehrlich gesagt bin ich auch mit Platz Drei zufrieden.

Ob diese Platzierung für den dritten Rang in der RSCI-Jahreswertung gereicht hatte, sollte ich erst am Abend beim RSCI-Sommerfest erfahren. Ich musste die Richtzeit um zwei Sekunden unterboten haben, also 3.43 Minuten fahren, um die für Rang drei nötige Punktzahl zu erreichen. Vor dem Rennen, vor allem durch die schlechten Witterungsbedinungen bedingt, hatte ich diese Zeit für unmöglich gehalten. Doch genau diese Zeit war mein Ergebnis! Somit konnte ich Sascha Borgwardt noch überholen und mir neben Platz Drei auch die dafür ausgeschriebenen 50 Euro sichern.

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