Zweiter beim Zeitfahren in Thanning
Trotz des gestrigen schweren Bergzeitfahrens ging ich in guter Verfassung beim dritten RSCI-Rennen der Saison an den Start. Es war gleichzeitig das dritte Rennen in vier Tagen für mich. Das Zeitfahren in Thanning hatte ich bereits im letzten Jahr bestritten und so wusste ich, was für ein unrythmischer Kurs mich erwartete. Trotz der vielen Hügel entschloss ich mich, mit der Scheibe zu starten.
Die ersten fünf Kilometer liefen wie am Schnürchen, doch in Linden merkte ich bereits, wie mein Tank immer leerer wurde. Ich konnte dennoch einen zwei Minuten vor mir gestarteten Teilnehmer überholen. Auch hatte ich bereits den direkt vor mir gestarteten Fahrer, Jürgen Goldhofer, im Blickfeld. Aber ich kam ihm nicht näher. In Föggenbeuern war ich fast dran an ihm, aber meine Beine waren bereits so dick, dass es mir erst kurz vor dem Ziel gelang, ihn zu überholen.
Dort wurde ich dann mit meinem bisher besten Zeitfahrresultat überrascht: Zweiter Platz in einem nicht zu verachtenden Starterfeld. In der Jahreswertung konnte ich zu dem vor mir liegenden Alfred Grabbichler wieder Boden gutmachen und liege nun auf dem dritten Rang.
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