Buch-Tipp

Bergzeitfahren Schäftlarn der BMWler

Nachdem ich gestern einen Ruhetag einlegte, zwecks Erholung von Schrobenhausen, beschloss ich heute wieder einen intensiveren Tag einzulegen, um den durch das Abitur entstandenen Trainingsrückstand aufzuholen. So traf ich mich um halb Vier mit meinem Teamkamerraden Markus Stephani zum Training. Markus war es aber bald etwas zu kalt und bog nach kurzer Zeit nach Hause ab. Also besichtigte ich alleine die morgige Zeitfahrstrecke in Thanning. Ich konnte sie relativ locker auf dem großen Blatt durchdrücken und beschloss daher, morgen wie bei jedem anderen Zeitfahren zu starten (Philipp z.B. wollte wegen der Berge ohne Zeitfahraufsatz fahren…).

Nachdem ich nach gut 55 Kilometern wieder zu Hause angekommen war, baute ich schnell mein Rad auf “Leichtigkeit” und fuhr hinunter ins Kloster Schäftlarn zum Start des Bergzeitfahrens. Wir waren immerhin vier Fahrer vom Team RSCI. Wolfgang, Christian, Philipp und ich. Das Zeitfahren bestand aus zwei Teilen: Zuerst wurde die Zeit am Klosterberg gestoppt, um direkt danach den Brückenberg, auf der anderen Seite, zu fahren. Ich war schon etwas müde vom vorherigen Training und so rechte ich mir nicht allzu viel aus. Dennoch war ich am ersten Berg nur zehn Sekunden langsamer als unsere Bergziege Philipp.

Die Überraschung war aber sicherlich Wolfgang. Der Kerl ist echt nicht mehr normal. Mit nur einem Arm fuhr er mit Abstand Bestzeit. Am zweiten Berg blieb das Kräfteverhätlniss weitgehend gleich. Diesesmal verlor ich “nur” neun Sekunden auf Philipp. Wolfgang fuhr auch hier Bestzeit und gewann so auch die Gesamtwertung. Philipp landete auf dem Dritten, ich auf dem fünften Rand. Christian schaffte es, sich zu verfahren ;-) .

Anschließend veranstalteten wir kurzer Hand noch ein Massenstartrennen auf dem Klosterberg. Christian zeigte hier, dass man mit 90 Kilogramm auch an kurzen bergen Gas geben kann und attackierte gleich von unten Weg :-) Wir brachen aber bald ab, da das wohl etwas zu viel Belastung, im Bezug auf das morgige Zeitfahren gewesen wäre.

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