EZF Olympiastraße: Beim ersten Zeitfahren ein “sauguader” dritter Platz
Nachdem ich jetzt auf Grund einiger “Zufälle” eine Rennpause von über einem Monat hatte, war ich gespannt, wie das erste Zeitfahren der Saison 2006 laufen würde. Ich konnte im April relativ gut trainieren. Vor allem in den letzten zwei Wochen, seitdem ich mich an den Trainingsplan von Matthias Laar halte. Es galt die berühmten 11,2 Kilometer der Olympiastraße bis zur MIS vor Percha zurückzulegen. Die Hauptschwierigkeit bestand aber diesesmal nicht wie sonst im Wind, sondern an der gesamten Wettersituation. Temperaturen von unter zehn Grad Celsius und strömender Regen ertwarteten die folglich wenigen Teilnehmer.
Die beiden hohen Favoriten waren der letztjährige Seriensieger Wolfgang Schober und der deutsche Versehrten-Meister Wolfgang Sacher. Ich hoffte auf eine gute Platzierung, da ich mit neuem Material (Shamal-Vorderrad und Scheibe hinten…) und einem nagelneuen Zeitfahranzug und -helm an den Start ging. Zudem hatte ich mit Uwe und Gregor eine gute Unterstützung, die mir bei der Rennvorbereitung halfen.
Nachdem ich mich auf der Rolle warm gefahren hatte, gings auch gleich los. Die ersten fünf Kilometer liefen wie am Schnürchen. Die Geschwindigkeit und die Trittfrequenz stimmten. Zudem trieb mich mein Mp3-Player im Ohr voran. Doch irgendwie machte bald die noch nicht vorhandene Rennhärte bemerkbar und ich baute langsam ab. In Wangen lag ich bereits fünfzehn Sekunden hinter meiner persönlichen Bestzeit auf dieser Strecke.

Mit Killerfliegen-Helm auf Platz drei (Foto: Gregor Beierl)
Nach genau 17.00 Minuten hatte ich mich ins Ziel gequält. Wenn man die Wetterverhältnisse mit einbezieht, wäre es bei guten Bedingungen sicherlich eine Zeit von unter 16.20 geworden. Da aber alle mit diesen widrigen Bedingungen kämpften, reichte es am Ende tatsächlich zu einem “sauguaden” dritten Platz hinter Schober und Sacher!



